Übertragung der Beihilfebearbeitung der Bundespolizei

Übertragung der Beihilfebearbeitung der Bundespolizei an das Bundesverwaltungsamt

Seit dem 1. März 2021 gibt es für alle Bedienstete der Bundespolizei eine Neuerung: Die Übertragung der Beihilfebearbeitung der Bundespolizei wurde durch das Bundesverwaltungsamt, kurz BVA übernommen. Damit einhergehend steht Bedientesten der Bundespolizei nun auch die Nutzung der App „Beihilfe Bund“ zur Verfügung. Verbunden mit der formellen Übertragung sämtlicher Beihilfeangelegenheiten von Bundespolizisten in Krankheits-, Pflege und Geburtenfällen, begrüßt auch das BVA selbst auf seiner Website seit Anfang März alle aktiv-beschäftigten der Bundespolizei sowie deren Angehörige.

Welche Änderungen ergeben sich für Bundespolizisten durch die Übertragung der Beihilfebearbeitung?

1. Ausschließliche Zuständigkeit des BVA

Die Übertragung der Beihilfebearbeitung an das Bundesverwaltungsamt hat zur Folge, dass ab dem 1. März 2021 ausschließlich das Bundesverwaltungsamt für die Beihilfebearbeitung der Bundespolizei zuständig ist. Für Bundespolizisten sowie deren Angehörige bedeutet dies, dass das Bundesverwaltungsamt ausschließlicher und alleiniger Ansprechpartner für sämtliche Angelegenheiten rund um das Thema Beihilfe für Bedienstete der Bundespolizei ist. 

2. Überarbeitete, neue Antragsformulare

Mit der Übertragung der Zuständigkeit an das BVA ist ebenfalls die Überarbeitung sämtlicher Antragsformulare einhergegangen. Bei der Antragstellung sollten Beihilfeberechtigte der Bundespolizei aus diesem Grund darauf achten, die überarbeiteten Formulare zu verwenden. Alternativ kann eine Beantragung auch über die neu eingeführte App „Beihilfe Bund“ erfolgen.
Alle Antragsformulare können Sie auf der Seite der Bundesverwaltungsamtes unter folgendem Link finden: https://www.bva.bund.de/DE/Services/Bundesbedienstete/Gesundheit-Vorsorge/Beihilfe/1_Antrag/antrag_node.html;jsessionid=A2C0569A01E755738C5740B5DC4432FD.intranet232

3. Einführung der App „Beihilfe Bund“ für die Einreichung

Gleichzeitig mit der Übernahme der Beihilfebearbeitung an das BVA wird den Beihilfeberechtigten der Bundespolizei auch die Nutzung der App „Beihilfe Bund“ ermöglicht. Durch Einführung der App wird nicht nur der digitale und technische Fortschritt vorangetrieben, auch ermöglicht die App den betreffenden Personen nun mittels Smartphone oder Tablet Beihilfe zu beantragen. Auch bietet die App die Option, digital auf die Beihilfebescheide zugreifen zu können.
Prinzipiell verfügt die App „Beihilfe Bund“ hierbei über zwei für Beihilfeberechtigte der Bundespolizei“ relevante Funktionen:

    • Rechnungen können via Smartphone oder Tablet abfotografiert und über die App an die Beihilfestelle gesendet werden. Damit entfällt die Pflicht, separate Anträge oder Belege in Papierform nachzureichen.
    • Nach einer erweiterten Zertifizierung können die Beihilfebescheide in der App eingesehen, abgespeichert, gesendet und gedruckt werden. 

An dieser Stelle sollte betont werden, dass die App lediglich ein Angebot an Beamte der Bundespolizei darstellt. Die Antragstellung in Papierform ist selbstverständlich weiterhin möglich. 

Weitere Informationen über die App erhalten Sie hier: https://www.bva.bund.de/DE/Services/Bundesbedienstete/Gesundheit-Vorsorge/Beihilfe/5_Haeufig_gesucht/Beihilfe_Digital/BeihilfeApp/082_beihilfeapp_node.html;jsessionid=A2C0569A01E755738C5740B5DC4432FD.intranet232

Aus welchem Grund wurde die Beihilfebearbeitung an das BVA übertragen?

Der Grundgedanke der Übertragung liegt darin, einen weiteren Schritt in Richtung Konsolidierung der Bundesbeihilfe zu gehen sowie eine einheitliche Bearbeitung innerhalb des Geschäftsbereiches des Bundesinnenministeriums zu ermöglichen. Zudem soll durch die Übertragung an das BVA gewährleistet werden, dass Bundespolizisten ebenfalls vom technischen und digitalen Fortschritt profitieren können, wobei aber gleichzeitig die fachliche Kompetenz und Expertise sichergestellt werden soll.

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